Lebensrettende Sofortmaßnahmen am Kind

Lebensrettende Sofortmaßnahmen am Kind

Jedes Jahr verunglücken in Deutschland rund 1,8 Millionen Kinder. Besonders bei Unfällen zu Hause, beim Sport oder in der Schule sind die ersten Minuten entscheidend, denn schnelles und richtiges Handeln kann Leben retten und schwere Folgen verhindern. Umso wichtiger ist es, dass möglichst viele Menschen wissen, wie sie Kindern in Notfallsituationen helfen können.

Erstehilfekurse von KIKAM e.V.

Im Herbst 2025 haben wir beim Kinderschutzbund Mainz erstmals Schulungen zu lebensrettenden Sofortmaßnahmen bei Kindern durchgeführt. Die Trainings fanden im Kinderhaus BLAUER ELEFANT statt und wurden von Prof. Dr. Ralf Gunter Huth geleitet. Der ehemalige Oberarzt der Kinderintensivstation der Universitätsmedizin Mainz engagiert sich heute im Verein KIKAM e.V. dafür, Laien in Erster Hilfe und Reanimation zu schulen.
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Die von KIKAM e.V. angebotenen Kurse werden direkt vor Ort durchgeführt, das notwendige Schulungsequipment wird gestellt. Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit Notfallsituationen zu vermitteln und im Ernstfall richtig reagieren zu können. Im Rahmen des Projekts „Werde zum Schutzengel“ richten sich die Schulungen bereits an Schülerinnen und Schüler ab der siebten Klasse sowie pädagogische Fachkräfte in Schulen oder Vereinen.

Unfälle im Alltag durch Prävention vermeiden

Stürze zählen zu den häufigsten Unfallursachen bei Kindern aller Altersgruppen. Auch Ertrinken stellt eine große Gefahr dar und ist eine der häufigsten Unfallursachen mit Todesfolge. Ebenso häufig kommen Verbrühungen und Verbrennungen vor, etwa durch heiße Flüssigkeiten Herdplatten offenes Feuer oder Strom. Auch das Verschlucken von Gegenständen oder Medikamenten sowie Vergiftungen durch Reinigungsmittel gehören zu den typischen Unfallursachen im Kindesalter.

Viele dieser Unfälle lassen sich durch einfache Maßnahmen verhindern. Helme beim Radfahren, Rollerfahren oder Inlineskaten können schwere Kopfverletzungen vermeiden. Kleine Kinder sollten am und im Wasser niemals unbeaufsichtigt sein und Teiche oder Regentonnen müssen ausreichend gesichert werden. Um Verbrühungen und Verbrennungen vorzubeugen sollten heiße Flüssigkeiten außer Reichweite von Kindern stehen, Herdschutzvorrichtungen genutzt und geeignete Kindersicherungen angebracht werden. Auch der sichere Umgang mit Medikamenten und Reinigungsmitteln ist entscheidend um Unfälle im Alltag zu vermeiden.

Mehr Sicherheit durch qualifizierte Mitarbeitende

Wir freuen uns sehr, dass wir mit KIKAM e.V. einen tollen Partner gefunden haben, um unseren Mitarbeitenden durch regelmäßige Schulungen mehr Sicherheit für potentielle Notfallsituationen zu vermitteln. Ein großes Dankeschön geht an Prof. Dr. Huth und KIKAM e.V. für ihr großes Engagement im Sinne der Kinder!
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